Evangelisches Dekanat Weilburg

WIR gestalten Kirche in der Region

Dekanat Berichte

Berichte

Begegnungsfest der Dekanate Weilburg und Runkel

# BeWEGung  --  Begegnungsfest in Runkel

Wie bereitet man eine Fusion zweier benachbarter Dekanate vor? Am besten mit einem Fest. Die Evangelische Jugend der beiden Dekanate Runkel und Weilburg hatten schon lange diese Idee. Bereits auf der gemeinsamen Synode im Januar dieses Jahres wurde sie in Form eines Sketches vorgestellt, in dem sich alle Beteiligten mit den verschiedensten Verkehrsmitteln auf den Weg nach Runkel machten.

#bewegungAm Sonntag, 18.8. war es so weit. Unter dem Titel #BeWEGung fand das Begegnungsfest beider Dekanate statt, in Kooperation mit dem Verein der Burgmannen in Runkel, die an diesem Wochenende ihr 35-jähriges Bestehen feierten. Die Bänke und Stehtische auf dem Schlossplatz vor der Runkeler Burg waren den ganzen Nachmittag gut belegt, das Wetter hat – bis auf eine heftige Windbö – wunderbar mitgespielt. Musikalisch standen auf dem Programm der Kinderchor aus Weilburg unter der Leitung von Dekanatskantorin Doris Hagel, der Chor der ev. Kirchengemeinde Limburg unter der Leitung von Cornelia Blanche sowie der Dekanatsposaunenchor unter der Leitung von Dekanatskantor Martin Buschmann. Am Stand der Ev. Jugend gab es Getränke, Slush-Eis, Süßes und vor allem die Fragebögen zum Dekanatsquiz. Einige Fragen waren durchaus knifflig, z.B. „Wo liegt die höchstgelegene Kristallhöhle Deutschlands? In Philippstein, Dorndorf oder Kubach?" Richtige Antwort war Kubach – hätten Sie‘s gewusst? Sehr geschickt wurde übrigens das Lösungswort für einen möglichen neuen Namen des fusionierten Dekanats ins Spiel gebracht: „Ev. Dekanat an der Lahn" lautete es. Für Kinder stand ein Spielmobil zur Verfügung, ein Puppenspieler gab eine Vorstellung. Doch nicht nur für Kinder – zum Abschluss wurde mit einer Marionette, die sich als Heinrich VIII. zu erkennen gab, auch ein Puppenspiel für Erwachsene aufgeführt.

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Kinderzeltfreizeit 2019

Im wilden, wilden Westen!

Vom 19. – 24. Juli 2019 reisten 34 Kinder und 13 Teamer in den Wilden Westen nach Kirchähr zur diesjährigen Kinderzeltfreizeit des Evangelischen Dekanats Weilburg. Dort hieß es: „Kommt, holt das Lasso raus! Wir sind jetzt Cowboys und Indianer!"

GruppenfotoSechs Tage lang traten die „Los Bambinos" gegen die „Los Banditos" an und schafften es schließlich in spannenden Duellen das Gelbachtal zurück zu erobern. Ob Fährten lesen, Lasso werfen oder Tierarten erkennen - all dies meisterten die jungen Wilden mit Bravour, sodass am Ende der Schatz gefunden und ein rauschendes Abschlussfest mit tollen Vorführungen gefeiert wurde. Neben diesen vielen Herausforderungen kam der Spaß nie zu kurz: Es gab einen bewegungsreichen Gottesdienst, jeden Morgen eine Andacht mit einem anschließendem Warm up zum Wachwerden. Musikinstrumente, Steckenpferde und Wurfspeere wurden in den Workshops gebaut. Im Gelbach ging es feucht fröhlich bei der Wasserschlacht zu und gesungen wurde abends am Lagerfeuer. Die beiden Highlights waren ein Ausflug in den Wild- und Freizeitpark Gackenbach und an und in den Herthasee, der für angenehme Abkühlung bei den heißen Temperaturen sorgte. Die Reise in den Wilden Westen war ein spannendes Abenteuer für alle Beteiligten!

Im nächsten Jahr dürfen sich die Kinder ebenfalls auf eine abwechslungsreiche Reise freuen. Dann heißt es nämlich vom 24. bis zum 30.07.2020: In sieben Tagen um die Welt!

Ein ganz großes Dankeschön geht an alle ehrenamtlichen Teamer, die die Freizeit zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben! (Bericht: Anna da Silva)

 

Deutscher Evangelischer Kirchentag in Dortmund

"Was für ein Vertrauen" - Jugendliche und Erwachsene besuchten Kirchentag in Dortmund

Eine Gruppe Jugendlicher und Erwachsener aus den Evangelischen Dekanaten Weilburg und Westerwald waren auf dem diesjährigen DeutschenKirchentag 2019 Evangelischen Kirchentag vom 19.- 23. Juni in Dortmund zu Gast. Unter der Leitung von Tanja Richter und Marco Herrlich waren sie bei Privatleuten und in Schulen untergebracht und sie machten sich auf, die Vielfalt, die geboten wurde, zu erkunden: Von Konzerten mit lauten und leisen Tönen über z.B. Gottesdienstangebote für Groß und Klein; politischen Diskussionen mit Merkel, Gauck und Steinmeier; der inspirierenden Sichtweise eines Eckard von Hirschhausens zu einem Bibeltext; Krimispielen, die zum Mitmachen einluden; Kulinarische Leckereien nicht nur aus Westfalen sondern aus aller Welt; der großen Frage nach der sozialen Gerechtigkeit; Spiritualität mit allen Sinnen z.B. durch einen begehbaren Wald in der Kirche erfahrbar; "Vertrauensfragen" ganz persönlich und ganz global; Themen"komplexe" Flucht und Klima, die große Herausforderungen mit sich bringen, kurz gesagt: Hier war für jeden Erleben und Erfahren garantiert. Hinzu kam eine grandiose Gastfreundschaft der Dortmunder und ein Abschlussgottesdienst mit Zehntausenden Menschen in der Signal Iduna Arena, der eine tolle Gemeinschaft erlebbar machte und Lust auf den kommenden, ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt.

Kleidertauschbörse 2019

Kleidertauschbörse 2019Aktionstag

Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des BDKJ (Bundes der Deutschen Katholischen Jugend) hat die Evangelische Jugend am 25. und 26. Mai eine Kleidertauschbörse veranstaltet. Die 72-Stunden-Aktion ist eine Sozialaktion des BDKJ und seiner Verbände. Vom 23. – 26. Mai wurden dabei in 72 Stunden in ganz Deutschland 3400 Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen". Dieses Motto war der Ausgangspunkt aller Aktivitäten rund um die Aktion im Jahr 2019. Die Evangelische Jugendvertretung Weilburg hat sich bei ihrer Vollversammlung im März mit dieser Aktion beschäftigt und beschlossen, sich mit einem Projekt daran zu beteiligen. Es wurden viele Ideen rund um Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, Digitalisierung und Gemeinschaft gesammelt. „Gewonnen" hat schließlich die Idee, eine Kleidertauschbörse zu veranstalten. Dies wurde am 25. Mai in Weilburg und am 26. Mai in Wirbelau umgesetzt. Ziel war es, zum Nachdenken und zum Handeln anzuregen: Ist es wirklich notwendig, Klamotten, die nicht mehr gefallen oder passen, wegzuwerfen? Muss man sich immer neue Klamotten kaufen oder sind nicht auch bereits getragene Kleidungsstücke es wert, weiter getragen zu werden? Die Evangelische Jugend wollte mit dieser Aktion einen kleinen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten und dem Konsumrausch etwas entgegen setzen. So haben sich auch die 13 Ehrenamtlichen sehr gefreut, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters kamen, um ihre Klamotten zu tauschen. Nach dem Anprobieren und Tauschen blieben die meisten Besucher*innen bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen zum Plaudern sitzen. 120 Kleidungsstücke haben ihren Besitzer gewechselt und vier Kisten mit Kleidungsstücken wurden im Anschluss an die Kleiderkammern in Weilburg und Löhnberg gespendet. Eine tolle Veranstaltung, die eventuell im nächsten Jahr wiederholt werden soll.

Herzlichen Dank an alle Ehrenamtlichen, die bei der Organisation und Durchführung mitgearbeitet haben!

Konfirmand*innen erleben segensreichen Tag

 

Zum fünften Mal hat am 30. März der Konfirmandentag zum Thema „Segen" im Evangelischen Dekanat Weilburg stattgefunden. Über 120 Konfirmandinnen und Konfirmanden haben sich einen Tag lang intensiv mit der Frage „Was ist Segen?" auseinandergesetzt. Die Evangelische Jugendvertretung im Dekanat Weilburg hat, unter Leitung von Dekanatsjugendreferentin Anna da Silva, die aktuellen Konfirmandenjahrgänge zu diesem Tag in die Mehrzweckhalle und die Grundschule in Weinbach eingeladen. 17 Kirchengemeinden sind der Einladung gefolgt, darunter auch vier Kirchengemeinden aus dem Nachbardekanat Runkel.

Nachdem sich die Konfirmand*innen am Vormittag intensiv mit der Bedeutung des Segens und des Segnens auseinandergesetzt haben, hieß es am Nachmittag: „Graffiti mal anders!". In Kleingruppen haben sich die Jugendlichen Symbole für ihr Verständnis des Segens überlegt und diese mit bunten Bändern auf Zäune geknüpft. Insgesamt sind so 27 bunte Zäune mit ganz unterschiedlichen Symbolen entstanden. „Es ist toll, zu sehen, wie kreativ und intensiv sich die Konfis mit dem Thema auseinandersetzen. So sind auf den Zäunen Regenbögen, Sonnen, Kreuze, Fische und auch segnende Hände zu sehen.", so Gemeindepädagogin Tanja Richter. Anna da Silva verbindet mit dem Tag vor allem zwei Ziele: „Zum einen hoffen wir, dass die Konfis erkennen, dass auch sie von Gott gesegnet sind und sie auf diesen Zuspruch trauen können. Zum anderen wollen wir auf Gottes Segen aufmerksam, ihn für die Menschen sichtbar machen. Dafür überlegen wir uns jedes Jahr eine kreative Aktion, die anschließend in den Gemeinden sichtbar wird. In diesem Jahr sind es bunte Zäune, die künftig die Gärten und Wiesen in den Ortschaften verschönern." Christian Elias, Pfarrer in Löhnberg, Selters und Drommershausen ist zum ersten Mal dabei und berichtet: „Die Konfis machen alle mit, jeder bringt sich ein. Sie verbinden den Segen mit Themen, die sie in ihrem Alltag beschäftigen. So versuchen unsere Konfis deutlich zu machen, dass Gottes Segen für alle Menschen da ist." Elias erzählt weiter: „Außerdem binde ich auch die Konfiteamer in die Durchführung mit ein. So profitiert das Projekt von vielen Menschen." Insgesamt sind an diesem Tag 40 Ehren- und Hauptamtliche an der Durchführung beteiligt.

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Herrnhuter Losungen

Tageslosung von Samstag, 24. August 2019
Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.
Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.

Lektorenausbildung

praedikanten

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